25. Dez. 2023 | Spiritualität

1. Rauhnacht: Ruhe, Reflexion, Ritual der 13 Wünsche

Während der Rauhnächte nehme ich die geistige Welt wie eine Schicht oder Ebene wahr, die über unserer materiellen Welt schwebt. Sie ist ganz dicht an unserer. Ich nehme meine Ahnen stärker wahr als sonst. Die Rauhnächte bringen eine besondere Energiequalität, die uns unterstützt, Altest loszulassen, innerlich aufzuräumen. Diese Zeit bringt Besinnung auch Botschaften mit sich, mehr Ruhe und Fokus auf unser Seeleneleben, unsere Wünsche und Ziele. Die Träume werden womöglich intensiver mit bestimmten Zeichen oder Themen. Die Gedanken kreisen vielleicht um bestimmte Situationen, Menschen, Fragen und Erfahrungen.

Jede Rauhnacht, beginnend mit der heutigen, steht für einen Monat im nächsten Jahr. 25.12. steht für den Januar, 26. für den Februar, und so weiter. Darum ist es wichtig, dir anzuschauen, was sich an welchem Tag ereignet. es sind Impulse und Vorzeichen der kommenden Monate. Es gibt insgesamt 12 Rauhnächte, die für unterschiedliche Themen stehen. Ich empfehle dir für diese Zeit, dir Zeit für dich zu nehmen, am besten 1-2 Stunden am Tag oder auch gerne länger, um zu reflektieren, ein Traum-Tagebuch zu führen und dir zu notieren, was dir den Tag über begegent ist, was dich beschäftigt hat und auch, wie du die jeweiligen Impulse am besten in den kommenden Wochen und Monaten umsetzen kannst.

Eine Zeit der Reflexion und der Innenschau. Wer und was tut mir gut? Wer und was tut mir nicht gut? Was kann ich loslassen? Innerlich wie äußerlich? Wohnung ausmisten, aufräumen. All diese Fragen, die die Rauhnächte thematisch mit sich bringen sollen dir helfen, ein schönes und freudvolles Leben nach deinen Vorstellungen zu gestalten.

Das brauchst du für die Rauhnächte

  • Alles zum Räuchern (siehe Blog Beitrag Räuchern und Reiki)
  • Feuer und feuerfeste Schale
  • Papier, Stift und Schere
  • Eine kleine Schatulle/ Box mit Deckel
  • Schönes Heft oder Tagebuch

Ich nutze jede Rauhnacht, um jeden Monat des letzten Jahres zu reflektieren und mir aufzuschreiben, welche wichtigen Schritte ich gemacht habe und welche Erkentnisse ich hatte. So sehe ich mein Wachstum und meine Entwicklung. Schreibe dir alles von Hand auf entweder in dein Rauhnächte-Tagebuch oder auf Papier. Das Schreiben von Hand hat eine stärkere Energie als das Tippen.

Solltest du denken: „War bei mir nix los.“, dann empfehle ich dir nochmal einen Blick in deinen Kalender zu werfen und auch deine Kommunikationskanäle zu checken. Das hilft mir, da ich mich nicht immer so gut erinnern kann… Da die Rauhnächte das Loslassen und die Klarheit begünstigen, empfiehlt es sich auch, in der Zeit zu räuchern und energetisch zu reinigen. Meines Erachtens nach braucht man aber nicht jeden Tag zu räuchern.

 

Ritual der 13 Wünsche

Nimm dir ein A4 Blatt zur Hand und schreibe dir 13 Wünsche, die sich nächstes Jahr erfüllen sollen auf! Beginnend mit der heutigen Nacht wirst du bei diesem Ritual jeden Wunsch Tag für Tag verbrennen. Jeden, bis auf den 13.! Die geistige Welt kümmert sich um deine 12 Wünsche, um die Erfüllung deines 13. Wunsches kümmerst du dich. Dies bringt inneres Wachstum mit sich.

Wenn du alle Wünsche hast, schneide jeden Wunsch Zeile für Zeile aus, falte jeden Schippsel und packe alles in deine Box hinein. Abends oder Nachts ziehst du einen Wunsch aus der Box heraus – ACHTUNG – Du darfst dir den Wunsch nicht anschauen! Diesen gefalteten Zettel verbrennst du über deiner Feuerschale. Das Feuer, im indischen der Feuergott Agni, hat die Eigenschaft stark reinigend zu sein und jegliche Negativität zu transformieren. Dadurch wird der Weg frei für die Erfüllung deiner Wünsche.

Die Asche der verbrannten Zettel übergebe danach dem Wind, dem inidschen Gott Vaju. Die Asche muss aus den Räumen raus. Das ist wichtig. Wiederhole jeden Tag das Ritual abends für die restlichen Wünsche. Erst am Ende der Rauhnächte darfst du den 13. Wunsch aufmachen und lesen.

Meine Erfahrungen mit dem Ritual der 13 Wünsche

Ich habe mir den Zettel mit meinen 13 Wünschen letztes Jahr vorher abfotografiert und erst vor Kurzem wieder angesehen. Es ist erstaunlich. Alle meine Wünsche waren Thema dieses Jahr. Manche haben sich erfüllt, manche haben sich zum Teil erfüllt und bei manchen habe ich eingesehen, dass ich das gar nicht will, dass es nicht mein Weg ist, dass ich da meinen Idolen nachgeifert bin.

Mein 13. Wunsch hat mir dieses Jahr zu schaffen gemacht – „Schwere beginnt im Kopf.“ Ich durfte erkennen, manchmal auch recht schmerzvoll, wie ich mir das Gefühl, dass alles in meinem Leben schwer geht, selbst erzeuge. Immer wieder ging es darum, meine Denkweise zu ändern, Familienthemen- und Einflüsse, Ahnenthemen ebenfalls loszulassen. Illusionen sind weggepurzelt.

Beim Verstreuen der Asche bekomme ich intuitiv mit in welche Richtung ich sie streuen soll. Bei einem Wunsch sollte ich mir die Asche über das dritte Auge malen. Ich tat es und spürte eine energetische Wirkung. Einen anderen Wunsch durfte ich dem Wasser übergeben. Ja, echt interessant, auch sowas kann vorkommen…

Die Ahnen werden dich anleiten. Bitte sie jeden Tag um ihre Unterstützung für dein Leben und deine Seelenaufgaben! Sie freuen sich, dir zu helfen. Zünde gerne auch jeden Tag eine Kerze für deine Vorfahren an und denke an sie in Dankbarkeit und Liebe. Sie haben eine großartige Vorarbeit geleistet. Ohne sie wärest du nicht hier! Mache dir dies bewusst.

Thema am 25.12. – Klarheit

Worüber möchtest du dir noch lar werden? Was darfst du bereinigen? Was loslassen, was dir nicht gut tut? Was hat dir dieses Jahr gut getan? Wovon soll mehr in dein Leben kommen? Welche Menschen möchtest du aus deinem leben verabschieden? Welche Angewohnheiten haben dich behindert? Welche Denkweise gilt es loszulassen? Ist das meins? Was hast du alles an Ansichten von anderen, vorzugsweise deiner Herkunftsfamilie übernommen? Löse dich innerlich davon und lass es in Liebe los. Deine Ahnen werden diese Energien von dir nehmen.

DANKE, DANKE, DANKE, dass ich dies erkennen und loslassen durfte!

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