6. Rauhnacht – Ruhe schaffen
Das Thema der 6. Rauhnacht ist Ruhe schaffen im Leben und steht für den Monat Juni im neuen Jahr. Vielleicht bist du jemand, der gut zur Ruhe kommen kann, auch im Alltag? Vielleicht wünscht du dir mehr Zeit für dich zu haben, mehr Erholung, eine ruhigere Umgebung, einen weniger hektischen Job, öfter in der Natur sein, einen besseren Schlaf?
Warum kommen viele Menschen nicht zur Ruhe? Es hat weniger mit dem zu tun, was auf ihren To-Do Listen und vielleicht auch auf deiner Liste steht ;-)? Es geht häufig um inneren Stress und Druck. Dein Selbstbild und deine Erwartungen an dich spiegeln dir deinen Alltag wieder. Was versuchst du hier in deinem Leben zu erfüllen? Um welche Ansprüche geht es? Welche Glaubenssätze aus deiner Kindheit stecken wirklich dahinter?
Aus der Ruhe entsteht Kraft
Ich erlebe es, dass Menschen gestresst reagieren, wenn ich ihnen im Reiki 1 Seminar die Hausaufgabe gebe, sich jeden Tag mit Reiki zu behandeln, 3 Wochen lang. Eine Behandlung dauert etwa eine Stunde. Der Schweiß steht ihnen regelrecht auf der Stirn und oft kommt dann: „Oh, Gott, wie soll ich das denn noch unter bringen?!“ Ich finde es oft traurig, dass in unserer heutigen Gesellschaft und unserer Lebensgestaltung nicht einmal eine Stunde am Tag nur Zeit für einen selbst drin sein soll. Irgendwas läuft da gehörig schief, finde ich.
Wenn du deine Zeit als kostbares Geschenk ansiehst, wenn du es dir selbst wert bist, dass es dir gut geht, wenn es nicht darum geht, Zeit zu haben, sondern sich Zeit zu nehmen, dann siehst du ihren Wert und auch deinen! Ruhe im Alltag IST möglich. Du kannst dir einen gemütlichen Rückzugsort erschaffen und ihn ganz nach deinen Vorstellungen gestalten, dir eine Stunde am Tag fest in deinen Kalender einplanen und – dir diese Stunde auch nehmen, ohne wenn und aber! Die Welt muss warten. Oh ja!
Als ich 2011 anfing, mir täglich meine Ruhe zu gönnen, merkte ich, wie es mir auch gesundheitlich besser ging. Ich machte Autogenes Training und Erzengel Meditationen. Ich hatte lange mit schmerzvollen Blasenentzündungen zu tun und kein Arzt konnte mir da weiter helfen. Nach 2-3 Tagen Entspannungstraining und Meditationen waren sie weg und kamen auch nicht wieder! Es lag an meinen inneren Verspannungen und dem inneren Stress, gar nicht an den Entzündungen. Die Tägliche Portion Ruhe tat mir einfach gut und ich hatte weiterhin Zeit, ich hatte lediglich sehr schnell eine neue Gewohnheit etabliert.
Komme auch gerne in meine 5-Minute HEALING Gruppe auf Telegram, wo es genau darum geht und du jeden Tag eine Sprachnachricht von mir bekommst, um dich zu stärken und der oder die zu werden, die du in deinem Herzen bist!
Dein Gehirn und Gewohnheiten
Nimmst du das Medikament ein, wenn der Arzt dir dies verschreibt, auch ein Leben lang? Ja? Gönnst du dir täglich deine Me-Time, wenn er dir dies ebenfalls verschreiben würde?
*…*
Es geht tatsächlich um Gewohnheiten. Das menschliche Gehirn mag bekannte Abläufe und es fragt sich bei neuen Gewohnheiten – „Und, was hab ich davon, wenn ich das mache?“ Der „innere Schweinehund“ kommt zum Vorschein. Neues braucht erstmal Umdenken, Umdenken erfordert Energie und dein Gehirn will immer Energie sparen, so ist es seit der Steinzeit gepolt. Es geht auch nicht darum, das Gehirn auszutricksen wie viele meinen.
Es funktioniert leicht über deine Emotionen, über deinen Körper und über dein Belohnungszentrum! Machst du etwas Neues, z.B. deine tägliche Reiki Behandlung oder Meditation und nach dem ersten Mal tut es dir gut, so denkt dein Gehirn – „Ja, das war gut, könnt ich mich dran gewöhnen…“ Es schüttet eine kleine Packung Botenstoffe aus, Dopamin, auch als Glückshormon bekannt. Dopamin kann süchtig machen und dein Gehirn steht voll auf Dopamin. Bleibst du weiterhin dran mit neuen Gewohnheiten, die dir gut tun, wird dein Gehirn sogar bereit sein, neue neuronale Netze zu knüpfen und diese Verbindungen irgendwann als ganz „normal“ zu betrachten.
Du siehst, es ist total simpel. Es erfordert lediglich von dir eine Bereitschaft, nicht vorher schon das Handtuch zu schmeißen, dir emotional bewusst zu machen, was dir das Neue bringt, dran zu bleiben auch nach 2, 3, 4, 5 mal :-). Körper, Geist und Seele werden dir für deine Auszeit im Alltag danken und so gelingen dir auch deine Neujahrsvorsätze, ohne dass du dich damit gedanklich vorher schon total stresst.
Routinen im Alltag etablieren – so geht’s
- Gehirn: „Was habe ich davon, wenn ich das mache?“ -> Emotionale Bilder erschaffen vorher schon
- Visualisiere, wie du dich in Zukunft fühlen willst.
- Lass alle rationale Verstandesgründe los, die zählen Nullkommanull für dein Gehirn!
- Probiere das Neue aus, z.B. eine Stunde am Tag Ruhe, du mit dir.
- Gutes Hinterher-Gefühl so deutlich wie möglich beibehalten.
- Abspeichern. „Ja, das hat echt gut getan und ja, ich nehme mir die Zeit dafür.“
- Gehirn an Tag 2: „Really? Der Haushalt und der Einkauf warten!“
- Die Welt kann warten, ich bin wichtig! -> Me-Time einhalten.
- Gehirn: „Das hat ja gut getan… hmm…“
- usw. bis die neue Gewohnheit etabliert ist.
Bist du ausgeruht und geht es dir gut, dann sind alle in deinem Umfeld happy. Kein Kind will gestresste, genervte Eltern erleben. Auch auf Arbeit bist du gelassener, nervst deine Freunde nicht mit deinen mini Stress-Dramen des Alltags und du erkennst, wie wertvoll es ist, dir etwas Gutes zu tun, ja BESONDERS im Alltag. Eine Reiki Behandlung als Routine zu etablieren, wäre doch optimal, meinst du nicht 😉 ?
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